Über mich – Roland Baldenhofer

Mit 14 begann ich auf C-64- und ZX81-Computern zu programmieren und entwickelte früh viel mit Assembler. In der Ausbildung begann ich mit Steuerungen auf Basis von 8031-Microcontrollern und 8086-Prozessoren. Nach der Ausbildung entwickelte ich eigene Betriebssysteme für eine Konzertbeleuchtung sowie Zeitmessungen für Kegelbahnen und Messgeräte auf Basis von 68000-Prozessoren.
Meine Ausbildungen verbinden Elektrotechnik und Informatik: Energieelektroniker, Fachrichtung Anlagentechnik; staatlich geprüfter Techniker, Fachrichtung Elektrotechnik mit Schwerpunkt Datenverarbeitungstechnik; Diplom-Informatiker (FH). Dazu kommen unter anderem Weiterbildungen in ITIL V2 und V3, IPMA Level B, KPI Management, SAFe SPC und Scrum Master.
Als Energieelektroniker der Fachrichtung Anlagentechnik arbeitete ich in einem vollautomatischen Hochregallager, erweiterte Computersysteme mit Assembler-Programmen und SPS und lernte die Kette von Arbeitsvorbereitung bis Auslieferung kennen. Nach Weiterbildung und Studium arbeitete ich bei der Realisierung des ersten großen Onlineshops in Deutschland mit. Ein späteres Kundenmanagementsystem war in COBOL geschrieben; dafür erstellte ich AWK-Skripte, die Copy Books aus Spezifikationsdokumenten realisierten – eine frühe Form der Model-Driven Architecture.
Weitere Stationen führten mich in die Glas- und Fensterbauindustrie, zu Banken und in die Beratung: vom XML/XSLT-basierten Fenstershop über Middleware und Datenintegration bis zu Rechenzentrumsaufbauten, Migrationen und dem Aufbau einer neuen Bank. In Projekten für Krankenkassen, Banken, Pharma, Automobilindustrie und Telekommunikation führte und begleitete ich Scrum, ITIL, Enterprise Architecture, SAFe und LeSS.
Der rote Faden war immer derselbe: Wissen ist vorhanden, aber nicht durchgängig nutzbar. Deshalb entwickelte ich Migrationswerkzeuge und Arbeitsweisen für vorhandene Systeme wie LeanIX, ServiceNow, SAP, Atlassian-Werkzeuge, WordPress, Wikis und Sparx Enterprise Architect – und bildete Menschen darin aus, mit einer gemeinsamen Wissensbasis zu arbeiten. Ich bildete Fachinformatiker aus und betreute Diplomarbeiten sowie Bachelor- und Master-Thesen. Diese Schulungs- und Betreuungserfahrung prägt bis heute meinen Blick darauf, wie Menschen sich komplexe IT-Themen erschließen.
Mit KI sehe ich die Chance, Wissen einmal zu beschreiben, passend aufzubereiten und Zusammenarbeit über Sprachgrenzen hinweg zu erleichtern. Gleichzeitig beschäftige ich mich damit, wie junge Menschen einen guten Einstieg in die IT finden, wenn KI Grundlagenarbeit übernimmt. Deshalb erprobe ich intensiv, was KI im Arbeitsalltag für unterschiedliche Personengruppen tatsächlich leisten kann.
Firmeninfo: miradlo. Ein aktuelles gemeinsames Projekt ist die Krone Randegg.