EP-AUTOMATION-ARCH-001
Automatisierungsarchitektur#
Zweck#
Die Engineering Platform definiert dauerhafte Verträge für wiederholbare technische Abläufe. Konkrete ausführbare Werkzeuge liegen in engineering-tools; veränderliche Laufzustände liegen in der zuständigen Runtime.
Kontrollfluss#
expliziter Trigger
→ Eingabe und Scope bestimmen
→ Run anlegen
→ Schritte in definierter Reihenfolge ausführen
→ Status und Evidenz fortschreiben
→ Retry oder Abbruch nach Vertrag
→ Gate-Ergebnis vorbereiten
→ explizite Freigabe, sofern erforderlich
Architekturregeln#
- Jeder Lauf besitzt eine stabile Identität und explizite Eingaben.
- Schrittstatus überschreiben keine anderen Statusarten.
- Blockierende Findings stoppen abhängige Schritte.
- Wiederholung setzt Idempotenz oder einen dokumentierten Kompensationsweg voraus.
- Automatisierung darf Reviewbedarf markieren, aber nicht fachlich auflösen.
- Production-Promotion bleibt eine ausdrückliche Entscheidung.
- Secrets und umgebungsabhängige Werte sind Runtime-Konfiguration, keine Repositorykonstante.
Abgrenzung#
Diese Architektur definiert weder fachliche Workflowsemantik noch einen konkreten Scheduler, Queue-Anbieter oder CI-Produktenamen.