Netzwerksolution Documentation Report

EP-AUTOMATION-ARCH-001

Automatisierungsarchitektur#

Zweck#

Die Engineering Platform definiert dauerhafte Verträge für wiederholbare technische Abläufe. Konkrete ausführbare Werkzeuge liegen in engineering-tools; veränderliche Laufzustände liegen in der zuständigen Runtime.

Kontrollfluss#

expliziter Trigger
                → Eingabe und Scope bestimmen
                → Run anlegen
                → Schritte in definierter Reihenfolge ausführen
                → Status und Evidenz fortschreiben
                → Retry oder Abbruch nach Vertrag
                → Gate-Ergebnis vorbereiten
                → explizite Freigabe, sofern erforderlich

Architekturregeln#

  1. Jeder Lauf besitzt eine stabile Identität und explizite Eingaben.
  2. Schrittstatus überschreiben keine anderen Statusarten.
  3. Blockierende Findings stoppen abhängige Schritte.
  4. Wiederholung setzt Idempotenz oder einen dokumentierten Kompensationsweg voraus.
  5. Automatisierung darf Reviewbedarf markieren, aber nicht fachlich auflösen.
  6. Production-Promotion bleibt eine ausdrückliche Entscheidung.
  7. Secrets und umgebungsabhängige Werte sind Runtime-Konfiguration, keine Repositorykonstante.

Abgrenzung#

Diese Architektur definiert weder fachliche Workflowsemantik noch einen konkreten Scheduler, Queue-Anbieter oder CI-Produktenamen.