Netzwerksolution Documentation Report

EP-RUNTIME-ARCH-001

Engineering-Runtime-Architektur#

Zweck#

Die Engineering Runtime ist die veränderliche Ausführungssicht der Engineering Platform. Sie materialisiert versionierte Plattformverträge als konkrete Runs, Prozesse, Ressourcen, Zustände und Nachweise, ohne selbst zur führenden Architekturquelle zu werden.

Ableitung#

Engineering-Verträge
                + versionierte Implementierung
                + deklarierte Runtime-Konfiguration
                + expliziter Trigger
                → Engineering-Runtime-Instanz
                → Status, Evidenz, Findings und Resultate

Sichten#

Architekturregeln#

  1. Das Repository enthält Verträge und Quellartefakte, nicht veränderliche Runtime-Instanzen.
  2. Eine Runtime-Instanz verweist auf die Versionen ihrer Eingaben und Verträge.
  3. Konkrete Hosts, Ports, Secrets und lokale Pfade werden erst in der Zielumgebung aufgelöst.
  4. Persistenter Produktzustand, ephemerer Ausführungszustand und Evidenz bleiben unterscheidbar.
  5. Runtime-Ergebnisse dürfen Architektur oder fachliche Freigaben nicht implizit verändern.
  6. Wiederaufnahme und Retry folgen dem bestehenden Retry- und Idempotenzvertrag.

Abgrenzung#

Globale Assembly-, Configuration-Item- und Deployment-Target-Semantik bleibt in der Solution Architecture. Konkrete Workspace-Verzeichnisse und ausführbare Hilfswerkzeuge gehören in Workspace beziehungsweise engineering-tools.