EP-RUNTIME-ARCH-001
Engineering-Runtime-Architektur#
Zweck#
Die Engineering Runtime ist die veränderliche Ausführungssicht der Engineering Platform. Sie materialisiert versionierte Plattformverträge als konkrete Runs, Prozesse, Ressourcen, Zustände und Nachweise, ohne selbst zur führenden Architekturquelle zu werden.
Ableitung#
Engineering-Verträge
+ versionierte Implementierung
+ deklarierte Runtime-Konfiguration
+ expliziter Trigger
→ Engineering-Runtime-Instanz
→ Status, Evidenz, Findings und Resultate
Sichten#
- Ausführung und Lebenszyklus,
- Konfiguration und Environment Neutrality,
- veränderlicher Runtime-Zustand,
- Ressourcen und Persistenzgrenzen,
- Beobachtbarkeit und Evidenz,
- Fehler, Abbruch und Wiederaufnahme.
Architekturregeln#
- Das Repository enthält Verträge und Quellartefakte, nicht veränderliche Runtime-Instanzen.
- Eine Runtime-Instanz verweist auf die Versionen ihrer Eingaben und Verträge.
- Konkrete Hosts, Ports, Secrets und lokale Pfade werden erst in der Zielumgebung aufgelöst.
- Persistenter Produktzustand, ephemerer Ausführungszustand und Evidenz bleiben unterscheidbar.
- Runtime-Ergebnisse dürfen Architektur oder fachliche Freigaben nicht implizit verändern.
- Wiederaufnahme und Retry folgen dem bestehenden Retry- und Idempotenzvertrag.
Abgrenzung#
Globale Assembly-, Configuration-Item- und Deployment-Target-Semantik bleibt in der Solution Architecture. Konkrete Workspace-Verzeichnisse und ausführbare Hilfswerkzeuge gehören in Workspace beziehungsweise engineering-tools.