EP-GOV-ARCH-001
Engineering-Governance-Architektur#
Zweck#
Die Engineering Governance ordnet, wie repositoryweite Regeln entstehen, angewendet, geprüft und nachgewiesen werden. Sie schützt die bestehende Zielarchitektur vor stillschweigender Umdeutung und macht Änderungen nachvollziehbar.
Verantwortungsgrenze#
Die Engineering Platform konkretisiert Governance ausschließlich für ihren eigenen Verantwortungsbereich. Enterprise- und Solution-Governance bleiben führend und werden nicht erneut definiert.
Governance-Ebenen#
- Externe führende Architekturquellen – universelle und lösungsweite Regeln.
- Repositoryweiter Scope und Contract – Verantwortungsbereich der Engineering Platform.
- Lokale Policies und Guidelines – verbindliche Konkretisierung für Änderungen in diesem Repository.
- Decision Records – begründete, explizite Architekturentscheidungen.
- Reviews, Findings und Evidenz – Nachweis der regelkonformen Anwendung.
Grundsätze#
- Höherrangige Regeln werden nicht stillschweigend überschrieben.
- Ein Arbeitsauftrag darf Regeln konkretisieren, aber keine unbezeichnete Ausnahme erzeugen.
- Widersprüche werden als GlossarbegriffTechnical documentation artifact.Glossareintrag vollständig lesen oder Entscheidungsbedarf sichtbar gemacht.
- Fakten, IDs, Versionen und freigegebene Entscheidungen werden nicht eigenmächtig geändert.
- Governance-Artefakte sind versionierte Produktbestandteile.
Nachweiskette#
führende Quelle
→ lokale Regel oder Entscheidung
→ beauftragte Änderung
→ Review und Findings
→ Validation und Verification
→ Report und installierbares Paket