EP-VALVER-ARCH-001
Validierungs- und Verifikationsarchitektur#
Kontrollfluss#
Änderung oder Kandidat
→ anwendbare Regeln und Behauptungen bestimmen
→ Validation ausführen
→ Verification ausführen
→ Findings klassifizieren
→ Evidenz bündeln
→ Gate-Entscheidung vorbereiten
Trennung#
| Aspekt | Validation | Verification |
|---|---|---|
| Leitfrage | Entspricht es den Regeln? | Funktioniert es wie behauptet? |
| Grundlage | Vertrag, Schema, Strukturregel | Requirement, Verhalten, Szenario |
| Typische Methode | Parser, Linter, Referenzprüfung | Test, Ausführung, Review |
| Ergebnis | Regelstatus | Behauptungsstatus |
Architekturregeln#
- Regeln und Behauptungen sind vor der Prüfung identifizierbar.
- Ein fehlender Nachweis wird nicht als bestanden interpretiert.
- Blockierende Findings verhindern eine positive Gate-Entscheidung.
- Evidenz bleibt von der bloßen Konsolenausgabe unterscheidbar.
- Ergebnisse sind auf Ursprung, GlossarbegriffEin Artefakt ist jede eindeutig identifizierbare fachliche, technische, organisatorische oder reale Einheit, die in der Engineering-Landschaft modelliert wird. Alles Modellierbare wird als Artefakt geführt. Dazu gehören unter anderem Systeme, Beziehungen, Features, Dokumente, ADRs, Tests, UI-Buttons, Menüs, Farben, Icons, Konfigurationen, Diagramme, Runtime-Ressourcen, fachliche Objekte und reale Objekte wie ein Blumentopf, sofern sie modelliert werden. Knowledge ist keine Sonderklasse. UI- und Applikationsartefakte werden fachlich nach demselben Grundmodell behandelt.Glossareintrag vollständig lesen und Lauf zurückführbar.