Netzwerksolution Documentation Report

ET-OVR-TOOL-CONTRACT-MODEL-001

Engineering Tool Contract Model#

Zweck#

Ein Tool Contract beschreibt die stabile, prüfbare Außensicht eines Engineering-Werkzeugs. Er trennt verbindliches Verhalten von austauschbaren Implementierungsdetails und verhindert, dass aus vorhandenem stillschweigend neue Architektur abgeleitet wird.

Pflichtbestandteile#

Jeder lokale Tool Contract dokumentiert mindestens:

  1. Verantwortung und Scope-Grenze,
  2. Eingaben und deren Validierung,
  3. Ausgaben und erzeugte ,
  4. Betriebsmodi einschließlich Dry-Run oder rein lesendem Modus,
  5. zulässige Seiteneffekte und deren ausdrückliche ,
  6. Fehlerklassen und Exit-Code-Semantik,
  7. Idempotenz-, Wiederholungs- und Recovery-Verhalten,
  8. Sicherheits- und Secret-Regeln,
  9. Traceability zu führenden Vorgaben,
  10. Verifikationsnachweise.

Vertragsgrenze#

Ein Tool Contract darf eine führende Architekturvorgabe technisch spezialisieren, aber nicht ersetzen. Fachliche Modelle, Zielzustände und Repositoryverträge anderer Eigentümer werden referenziert. Implementierungsdetails sind nur dann Vertragsbestandteil, wenn externe Nutzer oder automatisierte Abläufe darauf angewiesen sind.

Gemeinsame Verhaltensregeln#

Exit-Code-Baseline#

Soweit ein Werkzeug keine engere dokumentierte Semantik besitzt, gilt:

Exit-Code
0 Vertrag erfolgreich erfüllt
ungleich 0 Eingabe ungültig, Prüfung fehlgeschlagen oder Ausführung nicht vollständig abgeschlossen

Feinere Codes dürfen lokal ergänzt werden, müssen dann jedoch im jeweiligen Vertrag stabil dokumentiert und getestet sein.

Vertragsstatus#

Ein Vertrag beschreibt nur vorhandene oder ausdrücklich freigegebene Werkzeugoberflächen. Geplante Funktionen werden als Requirement oder geführt, nicht als bereits gültiger Vertrag.