Netzwerksolution Documentation Report

MVP-001-COMPONENT-AND-SERVICE-REALIZATION

MVP-001 – Komponenten- und Dienstrealisierung#

Zweck#

Dieses Dokument konsolidiert die solutionweite Komponentensicht. Es spezialisiert keine universelle Komponenten- oder Capability-Theorie, sondern ordnet die konkreten Verantwortungen der Engineering Platform.

Verbindliche Realisierungskette#

Solution Capability
                → Solution Building Block
                → Component Responsibility
                → Application Service / Port
                → Adapter oder Provider
                → Runtime Component
                → Requirement und Verification Evidence

Keine Ebene ersetzt die andere:

Primäre Komponenten#

Komponente Primäre Verantwortung Darf nicht besitzen
Workbench Shell Composition Root, Perspective, Navigation, Ribbon, Knowledge Panel, gemeinsamer UI-Kontext fachliche Use-Case-Logik, lokale Autorisierungsquelle
Contribution Framework Laden, validieren, registrieren, filtern und binden deklarativer Contributions fachliche Ownership der beitragenden Building Blocks
Application Backend Commands, Queries, Workflow-Orchestrierung, Autorisierung und Transaktionsgrenzen UI-spezifische Präsentationszustände
Domain Components Artefakte, Beziehungen, Lokalisierung, Terminologie, Translation, Audit und Roundtrip gemäß Building-Block-Ownership fremde Fachzuständigkeiten
Provider and Adapter Layer kontrollierte Anbindung von Persistenz, Engineering Tools und externen Providern fachliche Workflowentscheidung
Background Worker asynchrone Jobs mit Status, Korrelation, Retry und eigene fachliche Verträge neben den Application Services

Interaktionsregeln#

  1. Die Workbench ruft Use Cases ausschließlich über veröffentlichte Application Services auf.
  2. Commands werden über stabile CommandId referenziert; UI-Manifeste enthalten keine fachliche Handler-Implementierung.
  3. Queries verändern keinen fachlichen Zustand.
  4. Schreibende Use Cases führen fachliche Änderung, Revision, Audit und Outbox innerhalb der dokumentierten Transaktionsgrenze aus.
  5. UI-Policy ist Darstellung; serverseitige Autorisierung bleibt führend.
  6. Externe Systeme werden über Ports und Adapter angebunden. Direkte Zugriffe aus Frontend oder Domain sind unzulässig.
  7. Context Binding aktualisiert alle gebundenen Workbench-Regionen aus einem gemeinsamen Zustand.

Weiterführende Verträge#