Netzwerksolution Documentation Report

MVP-001-KNOWLEDGE-TERMINOLOGY-EXPLAINABILITY-MODEL

MVP-001 – Wissens-, Terminologie- und Erklärbarkeitsmodell#

Zweck#

Dieses Dokument definiert die solution-spezifische Realisierung von Wissen, Terminologie und Explainability. Universelle Aussagen darüber, was Wissen, , , oder Learning sind, verbleiben in der Enterprise Architecture.

Kanonische Objekte#

Objekt Verantwortung
KnowledgeArtifact versionierbares für Hilfe, Glossar, , Tutorial, FAQ, Beispiel oder Referenz
KnowledgeReference typisierte Beziehung wie defines, explains, help-for, derived-from oder evidenced-by
KnowledgeProviderRegistration , Owner, Scope, zulässige Artefakttypen und Veröffentlichungsbedingungen eines Providers
HelpContext stabile, referenzierbare Hilfe für Command, View, Dialog, Feld, Status, Fehler oder Workflow-Schritt
HelpAssignment Zuordnung eines Help Contexts zu einem Nutzungskontext
TerminologyEntry solution-spezifische Materialisierung eines verbindlichen Begriffs mit Sprache, Definition und Status
TerminologyReference stabile Referenz auf die Bedeutung eines Begriffs statt auf seine jeweilige Darstellung
ReasonCode maschinenlesbarer Grund für Verfügbarkeit, Ablehnung, Validierungsfehler oder Zustandsübergang
Explanation lokalisierte, kontextbezogene Darstellung eines Reason Codes mit Referenzen und Evidence
KnowledgePublication freigegebene Sicht eines Wissensartefakts für Rolle, Sprache und Nutzungskontext

Invarianten#

  1. Identität, Revision, Lokalisierung und Provenance folgen dem .
  2. Owner und Provider bleiben unterscheidbar; Aggregation überträgt keine fachliche Inhaltshoheit.
  3. Gespeichert ist nicht automatisch veröffentlicht. Veröffentlichung benötigt einen zulässigen Lifecycle- und Freigabestatus.
  4. Konfligierende Wissensartefakte werden sichtbar gemacht und nicht automatisch zu einer fachlichen Wahrheit verschmolzen.
  5. Terminologiereferenzen zielen auf stabile Identitäten. Darstellungsform und Ausgabemedium dürfen variieren.
  6. Generierte oder übersetzte Inhalte bleiben bis zu Quellrevision und Erzeugungsvorgang nachvollziehbar und reviewpflichtig.
  7. Reason Codes sind stabil und sprachneutral; ihre Erklärungen sind lokalisierte Artefakte.
  8. Veraltete Inhalte bleiben historisch referenzierbar und werden als outdated, superseded oder äquivalent kenntlich gemacht.
  9. Glossareinträge materialisieren den Enterprise-Vertrag enterprise-architecture:98-glossary/glossary-contract.md; stabile ART-DEF-Referenzen, fachliche Heimat und Ownership bleiben bei Auflösung und Darstellung erhalten.
  10. Terminologieauflösung erfolgt vor dem Rendering. und Hover-Darstellungen sind Sichten und keine semantischen Quellen.
  11. Learning Nuggets materialisieren den Enterprise-Vertrag enterprise-architecture:25-knowledge/60-learning-governance/learning-nugget-contract.md; sie erklären genau eine Fragestellung, bleiben nichtnormativ und bewahren bei Auflösung Identität, Owner, Scope und Provenance.
  12. Ein Nugget wird erst aus validierter, konsolidierter und einer Gültigkeitsebene zugeordneter Erkenntnis erzeugt; Beobachtung oder Evidence allein bewirken keine automatische .

Sprach- und Kontextvertrag#

Der unterstützt die bereits beschlossenen Sprachen de, en und uk. Eine fehlende Lokalisierung darf sichtbar auf eine zulässige Fallback-Sprache zurückfallen, aber nicht als vorhandene Übersetzung ausgegeben werden.

Beziehungen#