SE-0014-ARCHITEKTURREGLEN-MATRIX
SE-0014 – Regelinventar und Übernahmematrix#
Dokumentationsklasse#
Dieses Dokument ist ein zeitbezogener Migrations- und Validierungsnachweis der Klasse Report. Es liegt deshalb im vorhandenen Bereich 99-reports/ und erzeugt keine neue Dokumentationsstruktur. Normativ bleiben ausschließlich die in der Spalte „Kanonisches Ziel“ genannten Prinzipiendokumente.
Quelle und Umfang#
Verbindliche historische Quelle ist SolutionArchitecture:20-principles/PRI-001-Architecture-Principles.md, Version 0.3. Das Dokument enthält 29 einzeln benannte Regeln: P-000, P-000a, P-000b, P-001, P-001a und P-002 bis P-025.
Die historische Constitution bestätigt diese Quelle als führende Prinzipiensammlung. Die Übernahme trennt universelle Enterprise-Bedeutung von solution-spezifischen Realisierungsregeln. Sie übernimmt keine historische Repositorystruktur und macht die Legacy-Quelle nicht zu einer zweiten Zielarchitektur.
Übernahmematrix#
| Legacy-ID | Kernaussage | Ebene | Kanonisches Ziel | Disposition |
|---|---|---|---|---|
P-000 |
Fachlich relevante Einheiten sind identifizierbare, typisierte, versionierte und verantwortete Artifacts. | Enterprise | enterprise-architecture:30-principles/enterprise-foundation-principle-catalog.md |
nahezu wörtlich übernommen; GlossarbegriffBedeutung beschreibt den fachlichen Sinn eines Elements und seine Relevanz für Menschen und Organisationen.Glossareintrag vollständig lesen und GlossarbegriffEine Beziehung beschreibt eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Bedeutungen, Artefakten und ihrem Kontext.Glossareintrag vollständig lesen als gleichrangige Familien berücksichtigt |
P-000a |
Jede fachliche Aussage besitzt genau eine führende Quelle. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | nahezu wörtlich übernommen; Repository-Ownership verlinkt |
P-000b |
Wesentliche Entscheidungen bleiben ohne Chatverlauf verständlich. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | nahezu wörtlich übernommen; aktuelle Decision Governance bleibt Detailvertrag |
P-001 |
Modellierbares wird als GlossarbegriffEin Artefakt ist jede eindeutig identifizierbare fachliche, technische, organisatorische oder reale Einheit, die in der Engineering-Landschaft modelliert wird. Alles Modellierbare wird als Artefakt geführt. Dazu gehören unter anderem Systeme, Beziehungen, Features, Dokumente, ADRs, Tests, UI-Buttons, Menüs, Farben, Icons, Konfigurationen, Diagramme, Runtime-Ressourcen, fachliche Objekte und reale Objekte wie ein Blumentopf, sofern sie modelliert werden. Knowledge ist keine Sonderklasse. UI- und Applikationsartefakte werden fachlich nach demselben Grundmodell behandelt.Glossareintrag vollständig lesen und nicht als getrenntes Dokument-, Code- oder Modellgrundobjekt behandelt. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | nahezu wörtlich übernommen; universelle Ontologie begrenzt die Aussage |
P-001a |
Fachliche Identity ist universumsweit stabil und nicht repository- oder pfadabhängig. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | übernommen; technische Registry bleibt Solution-Realisierung |
P-002 |
Relationships sind fachliche Elemente mit eigener Bedeutung und Historie. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog und typed-relationship-principle.md |
übernommen und auf bestehenden Detailvertrag verwiesen |
P-003 |
Keine Parallelarchitekturen. | Solution | solution-architecture:30-solution-principles/MVP-001-solution-principles.md (SP-003) |
bereits sinngleich vorhanden; Legacy-Bezug ergänzt |
P-004 |
Wiederverwendung vor Neuerfindung. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-003) |
in bestehende Regel konsolidiert |
P-005 |
AI-Funktionen laufen über den AI GlossarbegriffEin Service ist eine abgegrenzte bereitgestellte technische oder fachliche Leistung mit klarer Verantwortung.Glossareintrag vollständig lesen statt über Direktintegrationen. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-005) |
konkrete Providerbeispiele erhalten; als Solution-Grenze eingeordnet |
P-006 |
Externe Dienste blockieren das Speichern fachlicher Daten nicht. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-005) |
bereits sinngleich vorhanden; Legacy-Wortlaut ergänzt |
P-007 |
Open Source und minimale, lizenzgeprüfte Abhängigkeiten werden bevorzugt. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-009) |
neu als solution-spezifische Leitplanke übernommen |
P-008 |
Entwicklung muss lokal und offline betreibbar bleiben. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-008) |
vorhandene Erweiterbarkeitsregel um Local-/Offline-First ergänzt |
P-009 |
Deutsch (de) ist technische Standardsprache. |
Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-010) |
übernommen; beliebige weitere Sprachen bleiben zulässig |
P-010 |
Beschreibungstexte verwenden den zentralen RichText-Editor. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-003) |
als konkretes Verbot einer Parallelrealisierung erhalten |
P-011 |
Textkonflikte verwenden die zentrale Links/Mitte/Rechts-Abgleichs-UI. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-003) |
als konkrete Wiederverwendungsregel erhalten |
P-012 |
Fachliche Änderungen und frühere Zustände bleiben nachvollziehbar. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | nahezu wörtlich übernommen; konkrete Revisionsmechanik bleibt Solution-Vertrag |
P-013 |
Fachliche Daten gehören zu einem Universum, wenn sie darin entstehen. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-011) |
übernommen; Aussage auf fachlichen Geltungsbereich begrenzt |
P-014 |
Stabile IDs werden nicht wiederverwendet. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | übernommen; Identifierformat bleibt Solution-Sache |
P-015 |
Abschluss benötigt passende automatisierte Tests. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-007) |
in Documentation-and-Evidence-Regel konkretisiert |
P-016 |
E2E-Tests erzeugen und bereinigen ihre Testdaten autonom. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-012) |
nahezu wörtlich übernommen |
P-017 |
Dokumentation ist Teil des Produkts. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | nahezu wörtlich übernommen |
P-018 |
Betrieb ist Teil der Architektur. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | nahezu wörtlich übernommen; Materialization-/Verification-Prinzip verlinkt |
P-019 |
Führende Artefakte und Building Blocks sind umgebungsneutral. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-006) |
bereits sinngleich vorhanden; konkrete Wertklassen erhalten |
P-020 |
Lokale Installation und Prüfung sind reproduzierbar dokumentiert. | Solution | MVP-001-solution-principles.md (SP-007) |
als verpflichtende GlossarbegriffTechnical documentation artifact.Glossareintrag vollständig lesen konkretisiert |
P-021 |
Artifacts und Relationships bilden das semantische Modell; Materialisierungen besitzen keine eigene Wahrheit. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | nahezu wörtlich übernommen; Ontology Core verlinkt |
P-022 |
Jede Sicht beantwortet eine fachliche Frage. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | nahezu wörtlich übernommen |
P-023 |
Reasoning erfolgt vor Rendering. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | nahezu wörtlich übernommen; solution-spezifische Konsequenz bleibt SP-004 |
P-024 |
Bestehende fachliche Identitäten werden verbessert, bevor neue entstehen. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | nahezu wörtlich übernommen; Semantic Preservation verlinkt |
P-025 |
Größere Funktionen werden vor Realisierung gegen Theorie und Szenarien geprüft. | Enterprise | Enterprise-Prinzipienkatalog | übernommen; konkrete Validation Scenarios bleiben Solution-Sache |
Begründete Abweichungen#
- Repositorytrennung: Das Legacy-Dokument kann nicht nahezu 1:1 als eine
Datei übernommen werden, weil es universelle und solution-spezifische Regeln mischt. Die Zielverantwortungen verlangen eine Aufteilung auf Enterprise und Solution Architecture.
- Ontology-Präzisierung:
P-000undP-001sprechen ausschließlich von
Artifacts. Die aktuelle Enterprise-Ontologie kennt Meaning, Artifact und Relationship als gleichrangige Familien. Die Legacy-Aussage bleibt für behandelbare Elemente erhalten, darf Meaning und Relationship jedoch nicht wieder zu bloßen Artifact-Unterarten reduzieren.
- Technische Realisierung: Die in
P-001agenannte konkrete
Universe-Identity-Registry wird nicht zum Enterprise-Prinzip erhoben. Enterprise besitzt die stabile Identity; Registry, Identifierformat und Konfliktauflösung werden von der Solution realisiert.
- Provider- und UI-Namen: AI Service, RichText-Editor und Merge-UI sind
solution-spezifische Realisierungsgrenzen. Sie werden nicht als universelle Enterprise-Regeln geführt.
- Keine Statuspromotion durch Migration: Der historische Status
Review
wird nicht als GlossarbegriffEin Release ist ein bewusst freigegebener und nachvollziehbarer Stand von Artefakten und ihrer Realisierung.Glossareintrag vollständig lesen oder Architecture Decision interpretiert. Die Übernahme erfolgt aufgrund des freigegebenen Work Items SE-0014 und bleibt über diese Matrix nachvollziehbar.
Vollständigkeitsnachweis#
- Inventarisierte Legacy-Regeln: 29
- Auf Enterprise-Prinzipien disponiert: 15
- Auf Solution-Prinzipien disponiert: 14
- Ungesteuert verworfen: 0
- Offene fachliche Entscheidung: 0