Netzwerksolution Documentation Report

EA-PUBLIC-PRESENTATION-001

Öffentliche Präsentation von Netzwerksolution#

Elevator Pitch#

Die öffentliche Darstellung zeigt ein zentrales Wissenselement, verbunden mit Menschen, Skills und Werkzeugen, Dokumenten, mehrsprachiger Kommunikation, Prüfung sowie Zeit- und Versionsbezug.

Netzwerksolution macht aus verstreutem Unternehmenswissen eine gemeinsam nutzbare Wissensbasis. Architektur, Prozesse, Software, Nachweise und Rückmeldungen bleiben dabei nachvollziehbar verbunden, statt in einzelnen Tools, Tabellen und Wikis auseinanderzulaufen.

Heute lassen sich daraus verständliche Sichten für unterschiedliche Menschen erzeugen: von der fachlichen Idee über Architektur und Umsetzung bis zum überprüften Betrieb. KI unterstützt beim Übersetzen, beim Prüfen von Verweisen und Semantik sowie bei wiederholbaren Veröffentlichungen. Menschen behalten die fachliche Entscheidung, die Diskussion und die kreative Arbeit.

Der aktuelle Stand ist praktisch erprobt: Ein Roundtrip-Prozess tauscht mit ChatGPT stabil Arbeitsaufträge aus. Stabile Skills helfen dabei, Development Guidelines und Arbeitsschritte geordnet abzuarbeiten. Ein überprüft die Theorien dieser Dokumentation zugleich in einer realen Lösung. Der Aufbau von bis zu den Entwicklungswerkzeugen wurde mit diesen Theorien erstellt und in der Arbeit gegenseitig weiterentwickelt.

Heute umfasst Netzwerksolution eine grafische Darstellung von Artefakten, Beziehungen, Bedeutungen sowie Kontext und Zeit. Dokumentation liegt als Markdown vor und wird als HTML-Report veröffentlicht. Link- und Stabilitätsprüfungen sichern die Dokumentation; Glossar, Learning Nuggets und weitere Wissenselemente werden in die Aufbereitung einbezogen und verlinkt.

Als Nächstes sind Mehrsprachigkeit für Chats und einzelne Inhalte sowie weitere Dimensionen je Wissenselement vorgesehen: Review, Produktivstand, Varianten und sowie Test und Produktion.

Ich erläutere diesen Ansatz in Unternehmen, ordne ihn in bestehende Werkzeuge und Arbeitsweisen ein und setze ihn mit den beteiligten Teams um. Das Ziel ist kein weiteres Wissenssilo, sondern eine belastbare Grundlage, mit der Menschen in ihrer jeweiligen Sprache wirksam zusammenarbeiten können.

Über mich – Roland Baldenhofer#

Roland Baldenhofer begann mit 14 Jahren auf C-64- und ZX81-Computern zu programmieren und entwickelte früh viel mit Assembler. In der Ausbildung begann er mit Steuerungen auf Basis von 8031-Microcontrollern und 8086-Prozessoren. Nach der Ausbildung entwickelte er eigene Betriebssysteme für eine Konzertbeleuchtung sowie Zeitmessungen für Kegelbahnen und Messgeräte auf Basis von 68000-Prozessoren.

Seine Ausbildungen verbinden Elektrotechnik und Informatik: Energieelektroniker, Fachrichtung Anlagentechnik; staatlich geprüfter Techniker, Fachrichtung Elektrotechnik mit Schwerpunkt Datenverarbeitungstechnik; Diplom-Informatiker (FH). Dazu kommen unter anderem Weiterbildungen in ITIL V2 und V3, IPMA Level B, KPI Management, SAFe SPC und Scrum Master.

Als Energieelektroniker der Fachrichtung Anlagentechnik arbeitete er in einem vollautomatischen Hochregallager, erweiterte Computersysteme mit Assembler-Programmen und SPS und lernte dort die Kette von Arbeitsvorbereitung bis Auslieferung kennen. Nach der Weiterbildung zum Elektrotechniker und dem Studium arbeitete er bei der Realisierung des ersten großen Onlineshops in Deutschland mit. Ein späteres Kundenmanagementsystem war in COBOL geschrieben; dafür erstellte er AWK-Skripte, die Copy Books aus Spezifikationsdokumenten realisierten – eine frühe Form der Model-Driven Architecture.

Weitere Stationen führten in die Glas- und Fensterbauindustrie, zu Banken und in die Beratung. Dort reichten die Aufgaben von einem XML/XSLT-basierten Fenstershop über Middleware und Datenintegration bis zu Rechenzentrumsaufbauten, Migrationen und dem Aufbau einer neuen Bank mit Backoffice, Telefonie, Rechenzentrum, Betrieb und Bankenlizenz.

In Projekten für Krankenkassen, Banken, Pharma, Automobilindustrie und Telekommunikation führte und begleitete Roland Baldenhofer unter anderem Scrum, ITIL, Enterprise Architecture, SAFe und LeSS. Er bildete Fachinformatiker aus und betreute Diplomarbeiten sowie Bachelor- und Master-Thesen. Diese Schulungs- und Betreuungserfahrung prägt bis heute seinen Blick darauf, wie Menschen sich komplexe IT-Themen erschließen.

Ein roter Faden blieb: Wissen ist in Unternehmen meist vorhanden, aber nicht durchgängig nutzbar. Deshalb entwickelte er Migrationswerkzeuge und Arbeitsweisen für vorhandene Systeme wie LeanIX, ServiceNow, SAP, Atlassian-Werkzeuge, WordPress, Wikis und Sparx Enterprise Architect. Wichtig ist ihm, dass eine Wissensbasis für alle Mitarbeitenden entsteht und sie lernen, damit gemeinsam zu arbeiten.

Mit KI sieht er die Chance, Wissen einmal zu beschreiben und passend für unterschiedliche Darstellungen aufzubereiten, Zusammenarbeit über Sprachgrenzen hinweg zu erleichtern und wiederkehrende Prüf- und Veröffentlichungsaufgaben zu automatisieren. Gleichzeitig beschäftigt ihn, wie junge Menschen einen guten Einstieg in die IT finden, wenn KI Grundlagenarbeit übernimmt. Deshalb erprobt er sehr intensiv, was KI im Arbeitsalltag für unterschiedliche Personengruppen tatsächlich leisten kann.

Firmeninfo: miradlo. Ein aktuelles gemeinsames Projekt ist die Krone Randegg.

Bildangabe#

Das Foto zeigt Roland Baldenhofer und Ute Hauth von miradlo.