HUMAN-READABLE-TEST-CONTRACT-MODEL
Modell für menschenlesbare Testverträge#
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Zweck#
Tests sind ausführbare Spezifikationen. Sie müssen für Menschen verständlich ausdrücken, welches Verhalten, welche Invariante oder welches Risiko sie schützen.
Verbindliche Regeln#
- Jeder Testname beschreibt Ausgangslage, Handlung und erwartetes Ergebnis.
- Wichtige Tests erklären in einem kurzen Kommentar, welche fachliche Invariante sie schützen.
- Unit-, Component-, Integration-, Contract- und E2E-Tests bleiben unterscheidbar.
- Happy Paths allein genügen nicht.
- Schreibende Use Cases prüfen mindestens Validierung, Autorisierung, Nebenläufigkeit, Transaktion, Grenzwerte, Unicode und Audit-/Outbox-Folgen, soweit anwendbar.
- Regressionen erhalten einen dauerhaft verständlich benannten Test.
- GlossarbegriffEin Artefakt ist jede eindeutig identifizierbare fachliche, technische, organisatorische oder reale Einheit, die in der Engineering-Landschaft modelliert wird. Alles Modellierbare wird als Artefakt geführt. Dazu gehören unter anderem Systeme, Beziehungen, Features, Dokumente, ADRs, Tests, UI-Buttons, Menüs, Farben, Icons, Konfigurationen, Diagramme, Runtime-Ressourcen, fachliche Objekte und reale Objekte wie ein Blumentopf, sofern sie modelliert werden. Knowledge ist keine Sonderklasse. UI- und Applikationsartefakte werden fachlich nach demselben Grundmodell behandelt.Glossareintrag vollständig lesen Manifests verknüpfen Use Cases mit Testkategorien und Testpfaden.
- Testberichte verwenden fachliche Beschreibungen statt ausschließlich technische Funktionsnamen.
Testkategorien#
happy-pathvalidationboundaryauthorizationsecurityconcurrencytransactionidempotencyunicode-i18nauditoutboxregressionfuzz-property
Stabilitätsprinzip#
Ein Test schützt nicht nur eine Implementierung, sondern eine explizite Erwartung. Wird die Erwartung geändert, muss zuerst die zugehörige Architektur- oder Requirement-Entscheidung angepasst werden.