SE-0089-KNOWLEDGE-INTERACTION-SELECTION
SE-0089 — Auswahl weiterer Wissensinteraktion#
Entscheidungsregel#
Eine Kurzvorschau oder Klickvertiefung entsteht ausschließlich aus einer eindeutigen Artefaktidentität oder einer modellierten GlossarbegriffEine Beziehung beschreibt eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Bedeutungen, Artefakten und ihrem Kontext.Glossareintrag vollständig lesen. Freie Worttreffer, Dateinamenähnlichkeit und unqualifizierte Codewörter bleiben ausgeschlossen. Eine Seite behält ihre presentation_dimension; die Interaktion ergänzt sie, ersetzt sie aber nicht.
Ausgewählte Interaktionen#
| Primärdimension | Ausgewählte Interaktion | Auslöser | Kurzvorschau | Klickziel | Priorität |
|---|---|---|---|---|---|
| GlossarbegriffBedeutung beschreibt den fachlichen Sinn eines Elements und seine Relevanz für Menschen und Organisationen.Glossareintrag vollständig lesen | Meaning-Referenz | explizite Artifact-ID oder modellierte Relationship | Titel, artifact_type, Summary, GlossarbegriffEine Dimension beschreibt eine Ausprägung eines Artefakts oder eines Attributwerts. Sprache ist keine Sonderbehandlung, sondern eine mögliche Dimension. Weitere mögliche Dimensionen sind Lifecycle, Version, Terminologie, Zielgruppe, Mandant, Sicherheitsklassifikation, Gültigkeit, Release, Region oder Produktvariante. Das Datenmodell darf nicht für jede neue Dimension spezialfallartig erweitert werden.Glossareintrag vollständig lesen |
kanonische Reportseite | hoch |
| GlossarbegriffEin Artefakt ist jede eindeutig identifizierbare fachliche, technische, organisatorische oder reale Einheit, die in der Engineering-Landschaft modelliert wird. Alles Modellierbare wird als Artefakt geführt. Dazu gehören unter anderem Systeme, Beziehungen, Features, Dokumente, ADRs, Tests, UI-Buttons, Menüs, Farben, Icons, Konfigurationen, Diagramme, Runtime-Ressourcen, fachliche Objekte und reale Objekte wie ein Blumentopf, sofern sie modelliert werden. Knowledge ist keine Sonderklasse. UI- und Applikationsartefakte werden fachlich nach demselben Grundmodell behandelt.Glossareintrag vollständig lesen | Artifact-Referenz | explizite Artifact-ID oder bestehender Artefaktlink | Titel, Typ, Summary, GlossarbegriffProvenienz hält Quelle, Entstehungs- oder Ableitungskontext sowie gegebenenfalls Revision und Prüfung fest. Sie erklärt, warum etwas als Beleg erhalten bleibt, ohne daraus automatisch eine aktuell führende Aussage zu machen.Glossareintrag vollständig lesen | kanonische Reportseite beziehungsweise bestehende Codeansicht | hoch |
relationship |
Relationship-Referenz | expliziter Relationship-Typ und zwei auflösbare Endpunkte | Typ, Quelle, Ziel, Richtung | Beziehungskarte oder Zielseite | hoch |
context-time |
Context/Evidence-Referenz | explizite Evidence-, Feedback-, Event- oder Execution-Identity | Typ, Summary, Zeit-/Gültigkeitsangabe soweit vorhanden | kanonische Reportseite | mittel |
| GlossarbegriffCode ist eine ausführbare oder interpretierbare technische Realisierung, die durch Tests und Runtime-Evidence überprüfbar bleibt.Glossareintrag vollständig lesen | Code-Artifact-Referenz | bereits sicher auflösbare Code-Referenz | Pfad und Sprache | vorhandene auswählbare Codeansicht | hoch |
Nicht ausgewählt#
structure, control und report erhalten zunächst nur ihr Badge. Eine allgemeine Popup-Vertiefung wäre dort oft Navigation, Arbeitsanweisung oder Ausgabe selbst und würde den Lesefluss eher verschlechtern.
Umsetzungsschnitt#
Der nächste Implementierungsschritt erweitert den Report-Publisher in Engineering Tools. Er nutzt die vorhandene Artifact-Auflösung und erzeugt keine Parallelindizes aus bloßen Textwörtern. Für Relationship und Context/Time ist eine Vorschaudarstellung nur zulässig, wenn Quelle, Ziel beziehungsweise Kontextartefakt eindeutig auflösbar sind.
Abnahme#
Die Umsetzung benötigt je einen Test für Meaning, Artifact, Relationship, Context/Time und Code sowie einen Negativtest für unqualifizierten Klartext.