EA-STD-CONTEXTGRAPH-BEZIEHUNGSVERTRAG-001
Kontextgraph-Beziehungsvertrag#
Dieser Vertrag macht fachliche Beziehungen in Markdown ausdrücklich. Er ist die Grundlage für spätere klickbare Kontextgraphen und ersetzt keine Erklärung im Fließtext.
Geltungsbereich#
Ein Diagramm erhält nur ein Wissenselement mit stabiler id und einer der Präsentationsdimensionen GlossarbegriffBedeutung beschreibt den fachlichen Sinn eines Elements und seine Relevanz für Menschen und Organisationen.Glossareintrag vollständig lesen, GlossarbegriffEin Artefakt ist jede eindeutig identifizierbare fachliche, technische, organisatorische oder reale Einheit, die in der Engineering-Landschaft modelliert wird. Alles Modellierbare wird als Artefakt geführt. Dazu gehören unter anderem Systeme, Beziehungen, Features, Dokumente, ADRs, Tests, UI-Buttons, Menüs, Farben, Icons, Konfigurationen, Diagramme, Runtime-Ressourcen, fachliche Objekte und reale Objekte wie ein Blumentopf, sofern sie modelliert werden. Knowledge ist keine Sonderklasse. UI- und Applikationsartefakte werden fachlich nach demselben Grundmodell behandelt.Glossareintrag vollständig lesen, GlossarbegriffEine Beziehung beschreibt eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Bedeutungen, Artefakten und ihrem Kontext.Glossareintrag vollständig lesen oder context-time. README.md, Indizes und andere Strukturseiten bleiben stets ohne Diagramm.
Lesbare, gerichtete Deklaration#
Eine ausgehende Kante wird im Quell-Dokument unter einer Überschrift ## Beziehungen notiert:
## Beziehungen
- [[EA-001-GEMEINSAME-WISSENSBASIS]] — konkretisiert Vision
- [[EA-GLOSS-CAPABILITY-001]] — ermöglicht Capability
- [[ART-DEF-0043]] — wird durch Evidence überprüft
Die Zeile bedeutet immer: das aktuelle Dokument → Ziel-ID. Der Text nach dem Gedankenstrich ist der sichtbare Beziehungstyp. Die Formulierung bleibt für Menschen deutsch und fachlich präzise; eine spätere technische Normalisierung darf daraus nur einen kontrollierten Typ ableiten, niemals Richtung oder Bedeutung erraten.
Eine Quelle, automatische Gegenansicht#
Jede fachliche Kante wird genau einmal in ihrem fachlichen Quell-Dokument geschrieben. Sie wird nicht zusätzlich im Ziel-Dokument nachgepflegt. Der Publish-Prozess erstellt bei jeder Veröffentlichung vollständig neu einen Beziehungsindex. Er bildet daraus ausgehende und eingehende Kanten sowie Listen betroffener Elemente.
Ein GlossarbegriffDidaktisches Wissensartefakt, das ein Architektur- oder Technikthema verständlich erklärt, ohne normative Architekturregeln zu ersetzen.Glossareintrag vollständig lesen notiert deshalb seine Bindung zum Vertrag selbst:
## Beziehungen
- [[LEARNING-NUGGET-CONTRACT]] — folgt diesem Vertrag
Die Vertragsseite erhält daraus automatisch die Gegenansicht „diesem Vertrag folgende Learning Nuggets“. Der generierte Index ist eine Materialisierung und darf niemals manuell geändert werden.
Linkarten#
- Eine Deklaration unter
## Beziehungenist eine starke, typisierte Kante. - Ein Wiki-Link oder Markdown-Link außerhalb dieser Sektion ist zunächst nur
ein untypisierter Referenzkandidat.
- Navigation, Inhaltsverzeichnisse, Vorlagen, Codebeispiele, externe Links
und historische Quellen sind keine fachliche Kante, solange sie nicht ausdrücklich deklariert sind.
Übergang vorhandener Related-Architecture-Angaben#
Bestehende Abschnitte ## Related Architecture werden während der Überführung berücksichtigt, wenn sie sowohl eine Wiki-ID als auch einen expliziten, in Backticks notierten Beziehungstyp enthalten. Sie sind damit keine geratenen Links. Kanten mit mehrdeutigem Ziel werden nicht aufgelöst; sie bleiben bis zur Pfadbereinigung sichtbar, aber ohne zufälliges Klickziel. Neue oder überarbeitete Beziehungen verwenden ausschließlich ## Beziehungen.
Qualitätsbefunde#
Ein graphfähiges Wissenselement ohne starke oder prüfbare Beziehung erhält später auf seiner Reportseite einen roten TODO-Befund und erscheint in der zentralen Arbeitsliste. status: Draft oder ein begründetes relationship_exempt: <Grund> markiert die fehlende Beziehung als erwartete Ausnahme; sie bleibt inventarisiert, erzeugt aber keinen roten TODO-Befund.
Darstellungsregeln für die Folgearbeit#
Der Kontextgraph stellt eingehende und ausgehende Kanten mit klarer Pfeilrichtung dar. Direkte Nachbarn sind der Standard. Knoten sind klickbar; zwei Hops werden erst auf bewusste Anforderung ergänzt. Der aktuelle Knoten steht im Mittelpunkt. Beziehungstyp und Richtung müssen auch ohne Farbe erkennbar sein.